Ems-Zeitung vom 6. November 2019

 

Termine 2019

 

Alter Güterbahnhof Papenburg

Nachlese:

 

Elisabeth L. hat wieder stimmunsvolle Fotos von der musikalischen Zeitumstellung gemacht. Klasse!

Ein toller Abend, fanden wir.

Ein herzliches "Danke" an alle, die dabei waren.

2020 stellen wir wieder die Zeit um.

 

 

 

Wir danken der Ems-Zeitung Papenburg, insbesondere dem Redakteur Hermann-Josef Tangen, für die erstklassige Pressearbeit.

 

EZ vom 29.10.2019

 

 

Publikum in Papenburg begeistert "Hoofbeats" rocken den Saal im Alten Güterbahnhof

Brachte den Alten Güterbahnhof zum Kochen: Die seit 55 Jahren bestehende Band "Hoofbeats".

 

Von Hermann-Josef Tangen

Papenburg. Auch wenn sie mit ihrer 55-jährigen Bandgeschichte in der Region inzwischen als „Dinosaurier“ der Beat- und Rockmusik gelten, haben sie nichts von ihrer mitreißenden Power und ihrer Anziehungskraft eingebüßt. Das unterstrichen die Hoofbeats mit ihrem „And the Beat goes on“-Konzert im Alten Güterbahnhof in Papenburg.

Bei ihrem Auftritt trug die Kultband eine Auswahl ihres umfangreichen musikalischen Angebotes vor. Bereits nach wenigen Minuten sprang der Funke auf das Publikum über.  

Das setzte sich zwar zum überwiegenden Teil aus der Generation 50 Plus zusammen, aber auch jüngere Gäste ließen sich von dem ausgewählten Repertoire der bekanntesten Hits der Rockgeschichte zum Tanzen anstecken. „Einige Fans halten uns seit unserer Gründung die Treue und kommen seit Jahrzehnten zu unseren Konzerten“, freute sich Bandleader und Sänger Lambert Röttgers, der ebenso wie seine Bandkollegen die Pausen nutzte, um mit den Besuchern ins Gespräch zu kommen.

 

Mit ihrer handgemachten und authentischen Show brachten die sechs Musiker Lambert Röttgers (Gesang), Rudi Konken (Gitarre, Gesang), Willi Schulte (Schlagzeug, Gesang), Ulrich Riediger (Gitarre, Gesang), Alfons Kleine (Keyboards, Gesang) und Hermann Fust (Bass) den Saal zum Kochen. Nicht fehlen durften einige Eigenkompositionen, darunter das melancholische Werk „Am Kanal von Papenburg“, mit dem die Band in den frühen 1970er Jahren das Zuschütten der für die Emsstadt charakteristischen Kanäle anprangerte.

1964 von den beiden Klassenkameraden Hermann Fust und Lambert Röttgers am Papenburger Gymnasium gegründet, machte sich die Gruppe „The Walking Hoofbeats“, später „Hoofbeats“ (übersetzt Hufschläge) mit Musik von den Beatles und den Rolling Stones rasch einen Namen. Ihren ersten großen Auftritt absolvierte die Band mit Lambert Röttgers (Gesang), Hermann Fust (Gitarre), Alfons Kleine (Bass und Orgel), Heinz Grummel (Gitarre) und Hermann Wichmann (Schlagzeug) Anfang 1966 im Saal Lucky Jansen in Sögel.

Die Musiker füllten später sogar große Hallen in Oldenburg, Osnabrück, Münster und Hannover. 1978 brachte die Band eine Single-Platte auf den Markt mit dem Titel „Our Tiger“. Die Rückseite enthielt eine Cover-Version des Small-Faces-Titels „Sha-la-la-la-lee“. Dieser Song ist bis heute die heimliche Hymne der Band und bildete wie selbstverständlich das Schlusslied des Konzertes.

 
 
 

 

 

EL-Kurier vom 23. Oktober 2019

Mit Rockmusik durch die Nacht der Zeitumstellung

Die Kultband Hoofbeats lädt am Samstag zu einem Konzert im Alten Güterbahnhof ein – Anfänge vor ziemlich genau 55 Jahren als Schülerband

Mit einem Konzert unter dem Motto „And the Beat goes on“ laden die Hoofbeats in der Nacht der Zeitumstellung in den Alten Güterbahnhof ein. Band-Foto

Papenburg (EL) – „Wir stellen die Zeit um“, verspricht die Kultband Hoofbeats und lädt in der Nacht der Uhrenumstellung von der Mitteleuropäischen Sommerzeit auf Normalzeit vom 26.10. (Sa.) zu einem Konzert im Alten Güterbahnhof in Papenburg ein.

Unter dem Motto „And the Beat goes on“ wollen die sechs Musiker sowohl ältere Fans, als auch jüngere Musikfreunde mit einer breit gefächerten Auswahl aus mehr als 50 Jahren Rock- und Popgeschichte unterhalten. Die Hoofbeats, die sich seit 55 Jahren der Beatmusik verschrieben haben und die diese authentisch und individuell handgemacht interpretieren, gehören zu den erfolgreichsten und langlebigsten Bands der Region.

Das Datum des Konzertes hat Tradition. Schon seit mehr als 20 Jahren spielt die Formation in dieser besonderen und um eine ganze Stunde verlängerten Nacht, um ihre Fans auf die Zeitumstellung einzustimmen. Auch und besonders vor dem Hintergrund, dass das Vor-und Zurückstellen der Uhren in der Europäischen Union voraussichtlich ab dem Jahr 2021 der Vergangenheit angehören soll, dürfte der „Oldie-Abend“ wieder viele Gäste anlocken.

Die Anfänge der Hoofbeats reichen in das Jahr 1964 zurück. Mit drei weiteren Jugendlichen gründeten seinerzeit am Papenburger Gymnasium die beiden Klassenkameraden Hermann Fust und Lambert Röttgers die Gruppe „The Walking Hoofbeats“, später „Hoofbeats“ (übersetzt Hufschläge).

Die beiden Schüler waren große Fans der neuen Musik, mit denen die Beatles und die Rolling Stones die Rock- und Popgeschichte revolutionierten, und starteten ihre ersten gemeinsamen musikalischen Gehversuche in den heimischen Wohnstuben. Zeitgleich, so erinnert sich Hermann Fust, entwickelte sich auf dem Hümmling mit Hermann Wichmann, Bernd Quappen und Heinz Grummel eine, so wörtlich, zweite Keimzelle der späteren „Hoofbeats“.

Nach der Zusammenführung fand die junge und bis dahin instrumental und technisch eher rudimentär ausgestattete Band in der Berufsschule Sögel einen Übungsraum. Ihren ersten Auftritt absolvierten die Jungs Anfang 1966 im Saal Lucky Jansen in Sögel aus Anlass eines bunten Abends der Kolpingkapelle. Mit großem Erfolg. Zu der Besetzung gehörten seinerzeit Lambert Röttgers (Gesang), Hermann Fust (Gitarre), Alfons Kleine (Bass und Orgel), Heinz Grummel (Gitarre) und Hermann Wichmann (Schlagzeug). Die drei Erstgenannten spielen bis heute aktiv in der Band.

Mit verbessertem Equipment gab es in der Folge viele Auftritte im lokalen Bereich sowie im nordwestdeutschen Raum. Die Musiker füllten fortan auch große Hallen in Oldenburg, Osnabrück, Münster und Hannover. 1978 brachte die Band eine Single-Platte auf den Markt mit dem Titel „Our Tiger“. Die Rückseite enthielt eine Cover-Version des Small-Faces-Titels „Sha-la-la-la-lee“. Dieser Song ist bis heute die heimliche Hymne der Band.

Nach etlichen personellen Wechseln spielen die Hoofbeats heute, 55 Jahre nach der Gründung, in der festen Besetzung Lambert Röttgers (Gesang), Rudi Konken (Gitarre, Gesang), Willi Schulte (Schlagzeug, Gesang), Ulrich Riediger (Gitarre, Gesang), Alfons Kleine (Keyboards, Gesang) und Hermann Fust (Bass). Die Band hat inzwischen mehr als 200 Titel in ihrem Repertoire.

Das Konzert zur Zeitumstellung beginnt um 21 Uhr, Einlass ist bereits eine Stunde vorher. Karten sind zum Preis von acht Euro an der Abendkasse des Veranstaltungslokals Alter Güterbahnhof erhältlich.